Der klassische Gottesdienst

KlassGD-21 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Undine&nbsp;Gellner)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>41</div><div class='bid' style='display:none;'>14313</div><div class='usr' style='display:none;'>14</div>
Der klassische Gottesdienst
So. 25.04.2021, 10.00 Uhr
Kirche, Schönenbergstr. 9, 8820 Wädenswil
Pfarrperson: Pfrn. Undine Gellner
Musik: Esther Lenherr, Orgel
Kollekte: BTW Behindertentransport Wädenswil
Gottes Gesichter
Über Gott zu reden ist ein schwieriges Ding. Was können wir schon von Gott wissen? Machen wir uns nicht einfach Bilder nach unseren Möglichkeiten? Und verfügte nicht sogar Gott selber ein Bilderverbot? Die Alternative wäre, von Gott zu schweigen. Und tatsächlich gibt es christliche Strömungen, die Gott einzig im Schweigen zu finden glauben. Doch viele biblischen Zeugnisse reden davon, dass Gott nicht für sich bleiben will, sondern sich zeigt, um erkannt zu werden. Gott tritt also ein in die Bilderwelt der Menschen – immer wieder anders und immer wieder neu, damit kein einzelnes Bild dominiert. Einige dieser Bilder sollen in der diesjährigen Reihe betrachtet werden. Gott als der Schöpfer, der Leben erschafft und erhält; Gott, der sich als Mensch Jesus Christus an die Seite der Menschen stellt. Gott, der als Geistkraft in Menschen und zwischen Menschen wirkt. Und schliesslich Gott als der, der sich immer wieder auch entzieht und jenseits aller Bilder erfahren wird.
Jenseits aller Bilder begegnet uns auch die Musik. Musik, besonders im Gottesdienst, führt oftmals zu Gotteserfahrungen, ohne aber unsere Vorstellungen festzulegen – offen für eigene Interpretationen, offen für Wandlungen und Entwicklungen. Lassen wir uns überraschen von den Orgelwerken, die Esther Lenherr und Georges Pulfer für diese Gottesdienstreihe auswählen.
Am 25.4. beschäftigen wir uns mit Gott als menschliches Bild in Jesus Christus. Ist das denkbar, dass Gott uns als Mensch begegnet? Welche Erfahrungen stehen dahinter? Was bewirkt ein solcher Glaube in unserem Leben und Denken?

Pfrn. Undine Gellner

Zur Musik:
Für die Musikwahl lasse ich mich vom Liturgieentwurf inspirieren. Manchmal steht der Predigttext im Vordergrund, manchmal ein Gemeindelied oder dann die Dramaturgie des Ablaufs.
Sie hören zu Beginn des Gottesdienstes eine Choralbearbeitung des spätromantischen Komponisten Sigfrid Karg-Elert Über „Jesu, meine Freude“. Die späte Romantik hat vor allem viel. Viele Noten, viele Lautstärkeangaben, viele Registrierungswechsel – Opulenz auf allen Seiten. Nur etwas nicht – und deshalb eignet sich dieses Stück sehr gut für unseren Gottesdienst – es dauert nicht zu viele Minuten, und da ist es eine Ausnahme in der Spätromantik.

Wie sie im wädi.lokal bereits lesen konnten, bezieht sich der Komponist in der Form auf die Barockmusik. Deswegen dürfen sie nach der Predigt einen Klassiker aus der Barockmusik geniessen: «Jesus bleibet meine Freude» von Johann Sebastian Bach, aus der Kantate 147.
Der Gottesdienst wird abgerundet mit einem frühromantischen Stück, welches sich formal ebenfalls auf die Barockmusik bezieht. Sie hören nämlich die Fuge aus der 3. Orgelsonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Esther Lenherr, Organistin


Twint-QR-Code-Solo <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Fabio&nbsp;Reichelt)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>673</div><div class='bid' style='display:none;'>14287</div><div class='usr' style='display:none;'>13</div>
Kontakt: Pfrn. Undine Gellner, 044 680 41 48

Anmeldung zum klassischen Gottesdient

Zugelassen sind auch mit Gesichtsmasken max. 50 Personen.
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Autor: Undine Gellner
aktualisiert mit kirchenweb.ch